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Oster-Frieden, Freiheit und Tibet

von Rüdiger Dahlke

Eine groteske Nachrichtenmischung machte uns kürzlich zu schaffen. Weltweit feierten Christen Ostern und verbanden es mit Friedens- und Segenswünschen für die Welt. Zugleich schlug die chinesische Führung mit gewohnt brutalen Mitteln die Proteste in Tibet nieder, wobei schon zu Beginn von über 100 Toten die Rede war. Bald wird gar keine Rede mehr sein, denn die chinesischen Potentaten haben in ihrer totalitären Allmacht fremde Reporter des Landes verwiesen, um keine weiteren Zeugen zu haben. Darauf, solche Gestalten Politiker zu nennen, möchte ich an dieser Stelle verzichten, es würde andere politische Menschen nur unnötig herabsetzen. Wer so handelt, hat offenbar üble Absichten. Die naiv-dummen Propaganda-Sprüche chinesischer Machthaber klingen wie Hohn in den Ohren von Menschen, die den Dalai Lama als eine der wenigen jenseits aller Zweifel integren Persönlichkeiten der großen Politik schätzen gelernt haben.

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