Wie sinnvoll ist das Mammografie-Screening? Überhaupt nicht - das ergibt jedenfalls eine neue Studie, in der die Ergebnisse des dänischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms ausgewertet wurden. Ihr zufolge ist die Zahl der Sterbefälle in den vergangenen Jahren auch so gesunken. Weiterlesen auf: spiegel.de
|
Kann die Schweinegrippe sogar nutzen?Dass es vor allem für Kinder nützlich sein kann, eine Grippe durchzumachen, lassen die jüngste Befunde niederländischer Forscher vermuten, weil sie danach besser geschützt sind. Möglichen Nachteile von Grippe-Impfungen für gesunde Kinder hat Rogier Bodewes von der Abteilung Virologie des Erasmus Medical Center der Universität Rotterdam in der Fachzeitschrift „The Lancet Infectious Diseases“ zusammengefasst. Weiterlesen auf: faz.net
von Dr. med. Ingfried Hobert
Als Allgemeinarzt mit Schwerpunkt Naturheilverfahren mache ich in meiner Praxis bezüglich der Schweinegrippe zur Zeit folgende Beobachtungen: Offizielle Stellen und deren Wirkverstärker (Medien) zeichnen ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Dadurch wurde ein Bewusstseinsfeld der Angst geschaffen, das nun Menschen Dinge tun lässt, die sie nicht tun würden, könnten sie die Faktenlage klar wahrnehmen. Das Angstfeld schwächt das Immunsystem und dient uns nicht. Was sind die tatsächlichen Fakten:
Wissenschaftliche Informationen für die Wirksamkeit der Vitamin C Hochdosistherapie bei Virusinfektionen - Influenza – Neue Grippe - von Dr. Ingfried Hobert „Hoch dosiertes parenterales Vitamin C fördert die Aktivität der Natürlichen Killerzellen und steigert die Lymphozytenproliferation. Die Dauer und Schwere von Infekten wird dadurch in aller Regel reduziert.“ Prof. Dr. G. Uhlenbruck, Direktor Institut für Immunbiologie, Köln
Die kranke Macht der StatistikTests, Screenings, Krankheitsrisiken: Unser ganzes Gesundheitsleben ist geprägt von Zahlen und Statistiken. Mal jagen sie uns Angst ein, mal wiegen sie uns in Sicherheit - oft zu Unrecht. Mit etwas statistischer Bildung würden sich viele Menschen nicht so leicht ins Bockshorn jagen lassen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,620551,00.html

...und im Auto warten In Frankreich weigern sich Flughafenmitarbeiter, Gepäck mexikanischer Passagiere anzufassen, in Neuseeland sollen infizierte Autofahrer dreimal hupen: Noch schneller als die Schweinegrippe breitet sich die Angst vor der Krankheit aus. SPIEGEL ONLINE zeigt absurde Folgen der Viren-Hysterie.
Mehr Schaden als Nutzen? Krankenkassen wollen mit aufwendigen Vorsorgeuntersuchungen Darm-, Brust- und Prostatakrebs früh erkennen und so Todesfälle vermeiden. Doch nach Meinung von Experten ist der Nutzen gering. Im Interview erklärt Prof. Mühlhauser, warum Vorsorge den Menschen einen Schutz vorgaukelt, den es nicht gibt. Im Gegenteil, wer am Screening teilnimmt hat ein höheres Risiko eine solche Krebsdiagnose zu bekommen.
Weiterlesen auf: www.spiegel.de
Warum sie auch heilsam sein können Von Tinka Wolf Ist es besser, Depressionen schon im Ansatz zu bekämpfen? Oder tun wir uns, wie Forscher behaupten, mit unserer Angst vor dem Traurigsein keinen Gefallen? Inzwischen mehren sich die Stimmen, dass Depressionen auch einen heilsamen Zweck haben – und daher nicht um jeden Preis unterdrückt werden sollte.
Weiterlesen auf: www.welt.de
Ist Vorbeugen besser als Heilen? Früherkennung und Prävention sind zwei Schlagworte, die in der medizinischen Praxis sehr viele Ressourcen verschlingen. Doch was bringt die Vorsorge wirklich? Werden die Hoffnungen auf weniger Todesfälle durch die ergriffenen Präventionsmassnahmen erfüllt? Das deutsche Ärzteblatt veröffentlichte eine interresanten Artikel von Ingrid Mühlhauser zu diesem Thema.
|
Tamiflu als Vorbeugemassnahme in einer Schule in Altenburg ausgegebenFür zwei Schulklassen wurde die vorsorgliche Einnahme des Grippemedikaments Tamiflu angeordnet, nachdem sich ein schüler mit dem H1N1 Virus infiziert hatte. Weiterlesen auf: otz.de
Intravenöses Vitamin C rettet hoffnungslosen SchweinegrippefallWeiterlesen auf: i mpfkritik.de
Vorbeugung und Therapie - von Dr.Ingfried Hobert
Wir sehen gegenwärtig einen stetigen Zuwachs an Schweinegrippe Erkrankungen. Hätte man das H1N1 Testverfahren im Frühjahr nicht entwickelt, würden diese Erkrankungen unter die Rubrik Influenza fallen und würden genauso wenig beachtet wie in den letzten Jahren.
fehlende Beweise für wirklichen Nutzen Die großen Lipidstudien sind statistisch angreifbar. Die medikamentöse Lipidsenkung zur Infarktprophyllaxe wird propagiert trotz fehlender Beweise für den Nutzen. Kritische Studien werden signifikant seltener zitiert. Die Bedeutung des Cholesterins wird im Vergleich zu gewichtigeren Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen und Bewegungsarmut überbetont. Die Begriffe "Primärprävention" und "Sekundärprävention" werden falsch und irreführend benutzt. Die Number Needed to Treat (NNT) wird zur Verschleierung der niedrigen Minderung des Gesamtrisikos beim Einsatz der Statine benutzt. Weiterlesen auf www.medizin-2000.de Â
Prostatakrebs ist nach wie vor die häufigste Tumorart bei Männern. Dennoch streiten sich Experten derzeit über die Früherkennung. Mancher Mediziner warnt gar vor „Übertherapie“.
Nachdem die Schulmedizin jahrzehntelang Ihre so genannte Krebs“vorsorge“ hochgehalten hat, kommt sie jetzt doch zunehmend ins Gerede. Die ‚Evidence based medicine’, eine von dem Engländer Archibald Cochrane eingeführte Richtung, die die Schulmedizin und ihre Auswirkungen einer strengen wissenschaftlichen Überprüfung unterzieht, wirft viele kritische Fragen auf. Wer  – wie viele Schulmediziner – den Unterschied zwischen Vorbeugung und Früherkennung kaum zugeben mag, kommt nun zunehmend in Erklärungsnotstand. Frau Prof. Mühlhauser, an der Universität Hamburg für Gesundheitswissenschaften zuständig, formuliert es noch sehr offen: „bei den meisten Früherkennungsuntersuchungen weiß man heute nicht genau, ob sie nützlich sind. Dazu richten insbesondere Krebsuntersuchungen bei gesunden Menschen oft mehr Schaden an, als sie nützen. “
Â
Von Elke Bodderas Der Mediziner Hans-Hermann Dubben macht sich unter Kollegen wenig Freunde. Er meint: "Meist ist es besser, sich nicht auf Prostata- oder Brustkrebs testen zu lassen". Die größte Studie zum Prostatakrebs scheint ihn zu bestätigen: Früherkennung hilft wenigen und schadet vielen. WELT ONLINE sprach mit dem Medizinstatistiker. Weiterlesen auf: www.welt.de
|
|
|
|