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Aktuell

EHEC Rätsel gelöst?

EHEC-RätselWie es aussieht, hat die Bundesregierung in Zusammenhang mit dem gefährlichen Ehec-Darmbakterium der Bevölkerung wohl nicht die Wahrheit gesagt. Denn die Bundeswehr unterhält ein streng geheimes B-Waffen-Forschungsprojekt, um deutsche Soldaten bei Auslandseinsätzen in Afrika vor mutierten Bakterien zu schützen. In diesem Zusammenhang soll man in einem norddeutschen Forschungslabor bei den streng geheimen Projekten nach uns vorliegenden Informationen auch »rein zufällig« jene Bakterienstämme gekreuzt haben, die nun aus der Sicht vieler Mikrobiologen in Norddeutschland »völlig unerwartet« eine tödliche Epidemie ausgelöst haben.

 Lesen Sie den ganzen Beitrag unter: www.info.kopp-verlag.de

Erreger-Panikmache!

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Kunstfehler sind in der Ärzteschaft immer noch ein Tabu-Thema. 17 Ärzte und Pfleger, die sich 2008 öffentlich zu Kunstfehlern bekannten, riefen einen regelrechten Aufruhr unter Medizinern und in den Medien hervor. Die psychologischen Mechanismen, die dazu führen können, dass Mediziner lieber die tödliche Mutation eines Erregers als einen eigenen Fehler als Ursache annehmen, sind bekannt und werden seit Jahren - mit unterschiedlichem Erfolg - öffentlich diskutiert. Sie könnten auch erklären, mit welcher naiven Leichtgläubigkeit die meisten Ärzte den Labortests vertrauen: Sobald ein Test positiv auf als gefährlich eingestufte Bakterien oder Viren anschlägt, wird der Arzt seiner Verantwortlichkeit zumindest ein Stück weit enthoben, denn in solchen Fällen schreibt ihm ein dichtes Richtliniennetz genau vor, wie er den Patienten zu behandeln hat.

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Osama Bin Ladens Nachlass

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Geschmacklos: Kaum ist Osama Bin Laden tot, beginnt die Leichenfledderei mit Fan-Artikeln und bislang unveröffentlichten Aufnahmen. Es ist ein Mechanismus, den man nur allzu gut kennt: Kaum ist Osama Bin Laden gestorben, beginnt schon der Total-Ausverkauf. Es ist so, als hätte die gesamte Al-Qaida-Branche nur auf das Ableben des Terrorfürsten gewartet. Eine ganze Flut von billigen, in China produzierten T-Shirts überschwemmt derzeit die Märkte in Pakistan; die Shirts sind mitunter so schlampig gemacht, dass viele das abgebildete Konterfei für eine Mohammed-Karikatur halten.

Das dürfte wohl nur der Anfang der geschmacklosen Geschäftemacherei sein. So soll aus der Höhle, in der der Al-Qaida-Kopf eine Zeit lang lebte, ein Museum gemacht werden – allerdings mit deutlicher besserer Beschilderung des Anfahrtsweges als bislang. Die Hinterbliebenen kündigten außerdem für Weihnachten das Erscheinen mehrerer bislang unveröffentlichter Video-Drohbotschaften in einer Platin-Geschenkbox an.

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Pharma Tollhaus Deutschland

Arzneien und Pharmamarketing  als Gefahrenmoment für das eigene Überleben 

von Dr. Ingfried Hobert   

Betrachtet man das gesammelte Heilwissen der Völker und Zeiten offenbart sich eine riesige Schatztruhe gefüllt mit wertvollem Wissen über das Menschsein und die Möglichkeiten der Heilung. Wissen das durch Prüfung und Erfahrung zum Wohl des Menschen gesammelt und in bester Absicht an spätere Generationen weiter gegeben wurde. Heilpflanzen aus den unterschiedlichsten Gegenden unseres Planeten spielen dabei eine tragende Rolle. Sie gehören zu diesem Schatz den die Menschheit über Jahrtausende zur Förderung ihres Wohlbefinden zusammen getragen hat.
Unbestreitbar ist, das auch die moderne Schulmedizin mit ihren Arzneien in letzten Jahrhundert einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Stabilisierung unserer Gesundheit geleistet hat und in Teilbereichen noch immer leistet. In den letzten 10-15 Jahren wird jedoch immer offensichtlicher das eine Grenze der Sättigung immer näher rückt, die die Pharmabranche in zunehmende Bedrängnis bringt. Die Zahl neuer wirklich innovativer Produkte ist so niedrig wie nie zuvor, dagegen nimmt die Zahl unnötiger und sogar gesundheitsschädigender Produkte überproportional zu.  Wir sind heute wie selten zuvor mit der Frage konfrontiert ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigt.  Gerade im Sinne der Nachhaltigkeit (und unseres ökologischen Fußabdrucks) müssen wir den klaren Fakten ins Auge schauen:

  • 30 000 Arzneimitteltote pro Jahr in Deutschland (Professor Dr. med. Jürgen C. Fröhlich vom Institut für Klinische Pharmakologie an der Medizinischen Hochschule Hannover)
  • 500 000 Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen von denen wahrscheinlich 100 000 verhindert hätten werden könnten, wenn die Patienten nicht die falschen Arzneimittel bekommen hätten (Deutsche Medizinische Wochenschrift)
  • 2 Millionen Menschen erleiden in den USA schwere Nebenwirkungen nach der Einnahme von Medikamenten. 100.000 Patienten sterben daran. Demnach sind schwere Arzneimittelfolgen die vierthäufigste Todesursache in den USA - dicht nach Krebs, Herzleiden und Schlaganfall. (Nature, Bd. 446, S.975, 2007).
  • Rund eine Million Menschen werden  pro Jahr wegen Nebenwirkungen von Medikamenten  in Krankenhäuser eingeliefert und die Hälfte der Patienten in akuter Lebensgefahr. Sie haben schädliche, falsche oder zu viele Medikamente eingenommen. Das Bemerkenswerte daran ist, daß die Hälfte dieser unerwünschten Arzneimittelwirkungen vermeidbar sind."
  • Nach Lucian Leape, Professor für Gesundheitspolitik an der Universität Harvard, hat man im Krankenhaus ein Risiko von 1 zu 200, eine schwere oder gar tödliche Komplikation durch Medikamente zu erfahren, im Gegensatz zu einem Risiko von 1 zu 2000000, wenn man ein Flugzeug besteigt.
  • 38 000 Tonnen Medikamente im Wert von 2 Mrd. Euro müssen Jahr für Jahr entsorgt werden und belasten damit in starken Umfang die Umwelt. Egal ob über Hausmüll, Kanalisation oder Verbrennungsanlagen ist die Belastung der Umwelt erheblich.. Wie der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) 2007 feststellte, werden jährlich etwa 38.000 Tonnen nicht mehr benötigter Arzneimittel aus Apotheken und Krankenhäusern vernichtet, und nach einer Schätzung des Bayerischen Landesamts für Umwelt von 2006 [laut Abfallratgeber Bayern] wandern pro Jahr aus Privathaushalten, die mit etwa 85 % den Hauptanteil gegenüber Kliniken und Pflegeheimen stellen, bis zu 30.000 Tonnen nicht mehr benötigter Arzneimittel in den Müll – nach einer anderen Schätzung jede fünfte von 1,6 Milliarden in Verkehr gebrachten Packungen. Dazu kommt das jeder 3. Patient innerhalb von 10 Tagen seine Einnahme abbricht.
  • Arzneimittel-Ausgaben in Deutschland 2009 um 4,8 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro
  • Milliardensubventionen für die Pharmabranche: In Deutschland sind patentgeschützte Arzneimittel und Generika 30 bis mehrere Hundert Prozent teurer als in anderen europäischen Ländern. So z.B. sei der Preis für das Omeprazol-Generikum Omep zur Hemmung von Magensäure in Deutschland Anfang des Monats auf einen Schlag von 60 auf 43 Euro gesunken – in Schweden koste es aber nur 9 Euro.
  • Überflüssige, nicht ausreichend gesicherte und sogar gefährliche Impfungen wie z.b. die gegen Gebährmutterhalskrebs ( hier gab es bislang 9 Todesfälle nach Impfung) kosten in Deutschland 2,5 x soviel wie in anderen Ländern
  • Mehr als 1000 Selbsthilfegruppen sind in Deutschland von der Pharmazie nicht nur unterwandert sonder auch finanziert und damit gesteuert. Die bunten Infomagazine machen deutlich was jeder einzelne wirklich ! braucht.
 
Angst erzeugt Profit
Die Zahl unerwünschter und tödlicher Nebenwirkungen von Medikamenten und deren grundsätzliche Belastung der Umwelt ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Noch gravierender sind die Felder die die weltweite Pharmalobby entwickelt. Wie kürzlich vom Verband der forschenden Pharmaunternehmen zugegeben werden mußte, fließen nur 30 % des Umsatzes in die Erforschung neuer Arneimittel. 40 % fließen in Marketing. D.h. ein zweistelliger Mrd. Betrag wird jährlich verwendet um Felder zu schaffen, damit Produkte abgesetzt werden, die keiner kaufen würde, würden sie nicht beworben. Das Beispiel „Schweinegrippe“ zeigte wie man mit relativ wenig Marketingaufwand, Schritt für Schritt über einen Zeitraum von drei Jahren ein Feld aufbauen konnte, an dessen Ende ( nach WHO Warnstufe 5) jeder Staatschef der hochzivilisierten freien Welt Impfstoffe und Tamiflu bestellen mußte, wollte er nicht das Risiko eingehen seinen Posten zu verlieren. Die Bevölkerung zeigte sich dankbar von den Regierungen so fürsorglich versorgt zu werden. Die Rechnung kam in Form erhöhter Krankenkassenbeiträge nur wenige Monate später. GlaxoSmithKline brachte die Schweinegrippe 3 Milliarden Dollar, Sanofi-Aventis 700 Millionen, Novartis immerhin noch 500 Millionen

Disease Mongering – das Erfinden neuer Massenkrankheiten
Durch millionenschwere Aufklärungskampagnen werden inzwischen Allerweltsleiden zu bedrohlichen Krankheiten aufgebauscht oder - schlimmer noch - Massenkrankheiten völlig neu erfunden. Handel treiben mit Krankheiten ("Disease Monitoring") bezeichnen Kritiker dieses makabre Spiel mit der Angst der Bürger, das zum festen Bestandteil von Marketingstrategen der Pharma-Multis inzwischen gehört.Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte, so das Thema einer Titelgeschichte im Deutschen Ärzteblatt erschien. Dort heißt es weiter: "Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein …"
An einer Fülle von Beispielen für Disease Monitoring mangelt es nicht: Schlafstörungen, Essstörungen, Angst, Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern, aber auch unerwünschte Kinderlosigkeit oder Schönheitsmängel, Erektionsstörungen, Sodbrennen, Existenzangst, Vergesslichkeit, Fußpilze, Glatzenbildung, Depressionen oder das so genannte Reizdarmsyndrom werden durch konzertierte Aktionen in den Stand gefährlicher und behandlungsbedürftiger Krankheiten erhoben - besonders dann, wenn auch die passenden Medikamente zur Verfügung stehen. Die Pharma-Industrie macht die Angst der Menschen zum Programm.
Diese Verschwendungsorgie im Gesundheitswesen kostet uns Versicherte jährlich bis zu fünfzig Milliarden Euro. Das schlimme dabei ist das die Schulmedizin  auf dem besten Weg ist durch die Pharmastrategen unmerklich zur Quacksalberei zu verkommen. Betrachtet man aufmerksam ihre Misserfolge so kommt man zu dem Schluss, das es so nicht weitergehen kann. Dazu kommt, das das Gesundheitswesen unbezahlbar wird wenn die Politik in gleicher Weise fortfährt den Medizinbetrieb zu Tode zu kurieren bei gleichzeitiger maßloser Vergeudung des Beitrags-Reichtums durch nimmersatte Interessengruppen.
Die Diagnose ist unstrittig, und sie gibt wenig Anlass zur Hoffnung: Das deutsche Gesundheitswesen, einst das Mekka der Medizin und jahrzehntelang von Experten im In- und Ausland als vorbildlich gepriesen, ist enorm überteuert und gleichzeitig unglaublich ineffizient. Im Ergebnis produziert es inzwischen mehr Kranke als Gesunde.

Medizin ist eine Art der Unterhaltung bei der der Patient so lange bei Laune gehalten werden soll bis die Natur ihn von selbst heilt. Dies hat heute mehr denn je Bedeutung  (Voltaire)

Nach dem Gau - vor dem Gau?

von Ruediger Dahlke (www.dahlke.at)


Es ist Zeit die ganze Situation unter einer weiteren Perspektive zu betrachten und Konsequenzen fürs eigene Leben zu ziehen.
Sechs Wochen nach Fukushima passen sich – wie damals nach Tschernobyl Politiker und Funktionäre allmählich und meist widerwillig der Wirklichkeit an. Sie räumen die unglaublichen Probleme Stück für Stück ein. Mir klingen noch die Worte des damaligen deutschen Innenministers Zimmermann (CSU), im Ohr, der gar keine Gefahr erkennen konnte. Seine „beruhigenden Lügen“ sorgten für weitere Verunsicherung. (Un)Verantwortliche Politiker haben insgesamt und ohne Not eine schreckliche Lage heraufbeschworen, und wir haben sie ziemlich bereitwillig gewähren lassen. Allmählich wird es Zeit, neben all der Kritik auch unseren (persönlichen) Anteil an all dem anzuschauen und von der Projektion zur Selbstbetrachtung zu finden.
Zu Beginn der AKW-Ära bestand weder besondere Energie-Not noch die Gefahr, uns könnten die Lichter ausgehen. Das Zusammenwirken der (Un)Verantwortlichen in Wissenschaft, Konzernen und Politik hat damals mutwillig diese extrem gefährliche Lage heraufbeschworen.


Die Menschen aber sind inzwischen weiter als ihre Anführer und Anstifter. Während japanische Politiker die Zeichen der Zeit weiter und angesichts des ungebrochen strahlenden Elends von Fukushima übersehen, formiert sich eine Anti-Atombewegung in den Straßen von Tokio. In Österreich hat die Bevölkerung gegen den erklärten Willen der Politiker längst den Atomausstieg erzwungenen. Die Politiker haben anschließend die Zeichen der Zeit missachtet, erneuerbare Energien wie Photovoltaik weitgehend verschlafen und lieber fremden Atomstrom zugekauft. In Österreich sind die Dächer noch keineswegs blau wie in Deutschland.

Unter den Atomländern ist Deutschland dank seiner (er)wach(t)en Bürger weltweit führend beim Aufstand gegen den atomaren Wahnsinn, und das macht Hoffnung mitten im Elend. Sie treiben selbst bisherige Atompolitiker vor sich her und diese bewegen sich, wenn auch zögerlich, versuchen noch mit Kommissionen und Räten aus denselben alten Männern, die uns weltweit ins Desaster geführt haben, den Willen der Mehrheit zu bremsen. Die aber will sich und ihre Gesundheit nicht länger für Interessenpolitik verkaufen lassen und macht bereits über zwei Drittel der deutschen Bevölkerung aus.

Jetzt stünde noch an, die ewig Gestrigen in den Atom-Konzernen umzupolen, und es tut sich auch hier etwas. Ein Anbieter von Öko-Strom verzeichnete diese Woche 800 Ummeldungen pro Tag. Es könnten und müssten noch mehr werden, und viele von ihnen können dabei obendrein sogar noch Geld sparen. Wird auch noch den (Un)Verantwortlichen an den Konzernspitzen die grüne Karte gezeigt, werden auch sie irgendwann aufwachen. Da dürfte ihnen Frau Merkel zum Vorbild werden, nach dem Motto: Lieber Umdenken als Abdanken!
Was die Bevölkerung hier leistet ist beeindruckend und spricht für hohes Bewusstsein und realistische Angst. Die Zahl der Deutschen, die bedingungslos aus dem Atom-Wahnsinn herauswollen, liegt bei 72 %. Bedingungslos heißt, sie wollen aussteigen, selbst wenn die (Un)Verantwortlichen bei den störungsresistent schlafenden Nachbarn in Frankreich und dem Ex-Ostblock weiter mauern, und weitere Tschernobyls und Fukushimas in Kauf nehmen. D.h. hier bahnt sich ein Verzicht an, ohne Bedingungen zu stellen und auf Vorleistungen zu pochen.
Aus ungezählten Partnerberatungen kenne ich diese Situation als einzige Möglichkeit, wirkliche Veränderung zu bewirken. Bedingungen stellen bringt in großer Bedrängnis wenig. Wenn sie zur Beratung kommt und auf ihn schimpft und mir klagt, wie er sie verkennt und schlecht behandelt und erklärt, zu was sie alles bereit wäre, wenn er nur endlich… kann ich ihr gleich sagen, so wird das nichts.

Wahrscheinlich hat sie recht mit ihren Vorwürfen, bestimmt kümmert er sich wirklich zu wenig um sie und sicherlich auch um sich selbst. Aber auf ihn zu schimpfen oder zu warten, bis er sich ändert, bringt nichts. Er ist tatsächlich in einer armseligen Situation, kümmert sich weder um seinen weiblichen Seelenanteil, den sie ihm in Gestalt der Anima spiegelt, noch um sein eigenes Seelenheil. Aber und er ist einfach nicht mit gekommen – weder zur Beratung noch im Leben.

Die einzige Chance liegt bei ihr. Sie kümmert sich nämlich auch nicht um sich, sondern schimpft und projiziert auf ihn, um den sie sich natürlich auch nicht wirklich kümmert, weil er ja so ist, wie er ist. Wenn sie aufhört, (ihm) Bedingungen zu stellen und anfängt, sich um sich zu kümmern, wird sie dagegen aufblühen. Sobald sie dann wieder in guter Verfassung ist, lernt sie als zweiten Schritt sich um ihren männlichen Seelenanteil zu kümmern, ihren Animus, der ihr ausgerechnet in ihrem Partner vom Schicksal geschickt ist. Beginnt sie nun, sich um ihn zu kümmern, im Hinblick auf ihren eigenen Animus, wird ihn das erstaunen nach dem Motto: „Was führt sie im Schilde, ich bin ekelhaft zu ihr, und sie kümmert sich rührend um mich?“ Mit der Zeit geht ihre Umpolung von Projektion auf Einfühlung aber nicht spurlos an ihm vorbei, und er wird reif für Phase drei. Sie erlaubt ihm jetzt, sich um sie zu kümmern und er wird es nach langem Entzug gern tun, und sich endlich seiner Anima w idmen. Das kann sie genießen und ihn schließlich sogar in Phase vier dazu bringen, sich auch noch um sich selbst zu kümmern.
Dann läuft der vorher völlig tote 4-Zylinder-Motor ihrer Beziehung wieder auf allen vier Zylindern. Mit dieser einfachen Methode, ausführlich im „Schattenprinzip“ dargestellt, lässt sich jede zwischenmenschliche von Vorwürfen und Projektionen belastete Situation wandeln und lösen.

Die momentan so bedrohliche, aber auch spannende Zeit liefert uns viele Möglichkeiten, unseren eigenen Schatten zu erkennen und anzugehen, anstatt anzuklagen und Hilfe zu fordern. So wie wir jetzt erkennen, dass wir nur diese Erde haben und sie gut behandeln sollten, um sie für uns und unsere Nachkommen bewohnbar zu erhalten, könnten wir auch erkennen, wie wir analog nur dieses Körperhaus haben. Wir sollten gut zu ihm sein, damit die Seele gern darin lebt, wie es Theresa von Avila formulierte.
So wie wir überlegt haben, wie bewusstlos wir in die Atommisere geschliddert sind, könnten wir fragen, warum haben wir auch in unserem Körperhaus so bedrohliche Situationen heraufbeschworen wie Übergewicht, Diabetes II und Rheuma, Bluthochdruck, Raucherlungen, Cholesterin-Orgien und die entsprechenden Gefäßprobleme: Herzinfarkte und Hirnschläge usw?

Es sind dieselben Gründe, die in die Atom(miss)wirtschaft geführt haben: Gier und Unverantwortlichkeit! Und die gute Nachricht: Wir können in beiden Fällen die Kurve kriegen, wenn wir bei uns selbst ansetzen, anstatt auf Umstände und „Schuldige“ zu projizieren. Gerade erlebe ich es einmal wieder ganz praktisch in der Oster-Fasten-Gruppe, wo wir freiwillig auf vieles verzichten, weil unser Körperhaus einer Revision bedarf, der Geist Klärung und die Seele Frieden braucht. Außerdem böten sich Seelenarbeit, Bewegungstraining, Ernährungsumstellung, Entspannungstraining usw. an und wir würden obendrein unsere Abwehrsituation verbessern - in diesen strahlenden Zeiten nicht das schlechteste.


Zurück zur Welt und dem Atomdilemma. In Deutschland sind fast ¾ der Bevölkerung zum bedingungslosen Ausstieg bereit, Österreich ist ausgestiegen und die Schweizer überlegen ernsthaft, der ihnen so nahe liegenden Vernunft ebenfalls nachzugeben. So würde der deutsche Sprachraum atomfrei und gewiss heller leuchten als vorher, denn er würde leuchtendes und langfristig ansteckende Vorbild für die gefährlich weiter strahlenden Nachbarstaaten. Gute Beispiele stecken auf Dauer an. Wir könnten so wundervoll zeigen, dass es grundsätzlich geht, indem wir bei uns selbst anfangen, aufzuräumen und innen und außen Dinge in Ordnung bringen.
Angesichts so vieler (Un)verantwortlicher in Spitzenfunktionen werden wir vielleicht noch einen Super-Gau erleben – schon dieses Wort ist eine Farce, denn wie wäre der größte anzunehmende Unfall noch zu steigern? Danach werden vielleicht auch die Betonköpfe in Russland und Frankreich aufwachen und die bereitstehende weiterentwickelte Umwelttechnologie übernehmen. Falls wir überlebt haben, hätte es noch den Vorteil für all die geistigen „Brüderles“, dass sie gut bezahlen werden.

Tatsächlich ist es entsetzlich, in Erwartung des nächsten Gaus zu leben, aber wir können nur warten, bis Vernunft auch in ausländische Bürgerhirne und von dort in Politikerköpfe einkehrt. Vielleicht geschieht es schleichend, wenn Japan in den nächsten Jahrzehnten zur Toteninsel wird und die Berichterstattung so offen und vorbehaltlos wie jetzt in Deutschland bleibt. Die Journalisten haben einen großen Anteil an der Umkehr in den deutschen Köpfen und bauen weiter an diesem Feld.

Diese schreckliche Situation, wissenden Auges ins Elend zu blicken, kennen die so lange verunglimpften Atomkraftgegner der ersten Stunde seit Jahrzehnten. Wie schrecklich, so recht zu behalten! Aber wer nicht hören will, muss fühlen. Das wussten schon die Eltern und es gilt weiter.
Traurig und makaber, dass die Grünen, die sich als einzige große politische Partei nicht die Hände am Atom schmutzig machten, durch solche eine Atomkatastrophe aufsteigen. Deutsche Atompolitik hat die Farben schwarz und rot, nebenbei die Farben des plutonischen Prinzips, das sowohl bei der Atomkraft als auch allen Großkatastrophen am Werk ist.

Eine entscheidende Frage ist diesbezüglich in Deutschland noch zu klären, das „wie“? Jetzt wird sich zeigen, ob die Grünen wirklich politik- und das heißt auch kompromissfähig sind und ihre eigenen Leute vor Ort zur Mitarbeit oder wenigstens zur Räson bringen, die – das Gesetz der Polarität lässt grüßen - teilweise die größten Boykotteure ökologischer Zukunftsprojekte sind mit oft eigenartig kleinkarierten, lokalpatriotischen Argumenten. Jetzt ist einiger Verzicht von vielen, wenn nicht allen gefordert.

Denken wir an das Partnerbeispiel, wenn sie nicht zurücksteckt und anfängt, sich um sich und dann um ihn zu kümmern, obwohl er ihr keinen Anlass dazu gibt, wird alles schon beim zweiten Schritt scheitern.
Und natürlich gäbe es auch Gelegenheit für großartige Kompromisse, die möglicherweise noch größere Anstrengungen von allen erfordern. Langfristig gehören wohl alle Stromleitungen unter die Erde. Wir könnten für kommende Generationen, denen wir schon soviel strahlenden Müll hinterlassen, auch einmal in Vorleistung gehen! Und statt unsere Welt mit Hochspannungsleitungen zu verunstalten, uns eine entsprechende Technologie für Erdkabel leisten.

In Deutschland wurde der Computer erfunden, und dort wurde gar nichts daraus. Jetzt ist eine neue Chance: die wesentlich in Deutschland entwickelte und jetzt verstärkt und beschleunigt noch zu entwickelnde Umwelttechnologie könnte die Welt friedlich erobern und ihr unschätzbaren Dienst erweisen. Seine Menschen haben schon einmal eine friedliche Wende geschafft und Frau Merkel, von dieser Zeit geprägt, könnte die Kanzlerin dieser neuen weltweit notwendigen Wende werden. Vom Paulus zum Saulus wäre ein wundervoller plutonischer, d.h. radikaler und also bis an die Wurzeln gehender, Prozess. Ihre ehemalige Kanzleramtsvertraute, in die Energie-Wirtschaft abgewandert und Chefin des größten Energie-Erzeuger-Vereins ist auch schon mit umgekrempelt. Eben noch für verlängerte Laufzeiten, ist sie jetzt für rascheren Ausstieg. Darüber sollten wir keineswegs lästern, sondern uns freuen. Auch Franz von Assisi hat als Playboy angefangen. Solch plutonische Wandlungen braucht die Welt jetzt viele, damit wir dem Plutonium noch entkommen.

Das beginnt vor Ort in Deutschland. Siemens will seine Atomsparte aufgeben, die haben die Zeichen der Zeit erkannt. Helfen wir nun noch den resistent (Un)Verantwortlichen von E-ON, mit deren Feindschaft gegenüber erneuerbaren Energien ich persönliche Erfahrung machte, RWE, EnBW und Vattenfall zu Einsicht, indem wir uns von ihnen und ihrer Atompolitik, die sie jetzt einklagen wollen, abwenden. Ihre Drohungen mit den ausgehenden Lichtern sind so lächerlich, wie sie immer waren – schön, dass selbst der bayrische Ministerpräsident das jetzt offen und lachend sagt. Auch schon gewendet und gewandelt?
Natürlich sind die Atombosse schwerstgestörte, Menschen verachtende Gestalten, die lieber weitere Endlager wie Tschernobyl und Fukushima in Kauf nehmen als auf Gewinne zu verzichten. Sie verdienen neben unserem Mitgefühl auch unsere Hilfsbereitschaft, am besten indem wir ihnen unsere Stromaufträge sofort entziehen, um sie vielleicht doch noch zum Erwachen zu bringen.

Und schauen wir vor allem auch, wo diese Atomkonzern-Bosse in uns sitzen. Wahrscheinlich irgendwo in der archetypisch männlichen linken Gehirnhälfte, wo sie darauf bestehen, weiter unverantwortlich mit Körper und Seele umzugehen, um nur ja auf nichts Materielles zu verzichten.
Es ist dies eine furchtbare Zeit, in der so viele Menschen unser Mitgefühl und unseren Trost brauchen, es ist aber auch eine gute Zeit zum Umdenken, Umlenken und Neubeginn – packen wir es an! Es geht um den großen Traum einer nachhaltigen, erneuerbaren und regenerierten Welt.
Im Übrigen ist Fehler machen keine Schande, sie machen deutlich was noch fehlt und das kann dann integriert werden. Die Atomkraft hat sicherlich viel Strom gebracht, aber noch viel mehr Elend, jetzt könnten es alle wissen und so verlassen wir sie!

Da gäbe es weitere Beispiele im persönlichen und öffentlichen Bereich: Die Währungsunion der EU hat vielen viele Vorteile gebracht, aber jetzt bringt sie zu viele Nachteile und gehörte – zumindest vorläufig - in zwei Gruppen geteilt. Das jetzige einheitliche System erlaubt den finanziell schwachen Ländern nicht einmal mehr sich selbst zu helfen, was sich in einer eigenen Gruppe der finanzschwächeren durch Abwertung erreichen ließe. Dann wären sie wieder konkurrenzfähig und könnten sich selbst retten. Jetzt werden sie stattdessen zwangsalimentiert und dabei immer abhängiger und hilfloser. Das schadet Schwachen und Starken gleichermaßen. Alle Fehler, auf denen beharrt wird, schwelen weiter und verursachen Elend. Das zeigen vor allem auch die persönlichen, die jetzt ebenfalls der Revision bedürfen. Wenn eine Beziehung nicht mehr funktioniert, gibt es für solche Fehler eine Scheidung. Die Bevölkerung kennt sich da besser aus als die Politiker. Und das richtet sich nicht genere ll gegen die EU, sie hatte sich nur übernommen und das merken wir jetzt. Sie bietet noch viele Chancen, wir alle könnten das finnische Bildungssystem übernehmen, die österreichische Haltung zur Atomkraft, das schweizerische Steuersystem (als Anleihe von außen sozusagen) usw. Und mit der Atomkraft haben wir uns ebenfalls übernommen….

Wenn wir uns zu wirklicher Solidarität aufraffen, können wir Fehler als Chance begreifen, umzukehren, Fehlendes zu integrieren und Neuanfänge zu wagen. Feige versuchen, nie Fehler zu machen, Mutige machen Fehler, aber denselben immer nur einmal, um ihn anschließend so rasch wie möglich zu korrigieren. Das ist auch eine Zeit über Fehler und Probleme nachzudenken und sich Korrekturen zuzutrauen.

RWE droht mit Hochfahren von Biblis

Der Stromkonzern RWE sucht die Konfrontation mit der Regierung. Er drohte kaum verhüllt, das Kernkraftwerk Biblis A wiederhochzufahren. Experten sehen gute Chancen, dass RWE mit seiner Klage gegen die Stilllegung vor Gericht gute Chancen hat.

Lesen Sie mehr unter: www.derwesten.de

Weitere Pläne von Tepco

Der Betreiber des AKW Fukushima-1 plant, Millionen Liter Wasser abzulassen, um so die Rettungsarbeiten voranzutreiben. Das Wasser sei nur schwach verstrahlt, hieß es.

Lesen Sie mehr unter: www.zeit.de

Hatz auf Opposition

Die Lage in der libyschen Hauptstadt Tripolis ist sehr angespannt. Dutzende Menschen kamen bereits ums Leben. Noch immer herrscht Unklarheit über den Verbleib von Staatschef Gaddafi.

Die Lage in Libyen im FOCUS-Online-Ticker: Hier klicken

Tibeter in Unsicherheit

Lage der Tibeter in Nepal immer unsicherer - Polizei beschlagnahmt Wahlurnen - von Chushi Gangdruk

Während die Beziehungen zwischen China und Nepal enger und enger werden, werden die Tibeter schärferer Überprüfung unterzogen und geraten zunehmend unter Druck.

In Nepal lebende tibetische Flüchtlinge können ihre nationale Identität nicht mehr so zum Ausdruck bringen, wie sie möchten, seit ihr Gastgeberland sich seinem mächtigen nördlichen Nachbarn China immer mehr annähert.

Schätzungsweise 20.000 Tibeter leben derzeit in Nepal – genaue Zahlen sind kaum zu bekommen. Die meisten kamen nach der tibetischen Volkserhebung von 1959 nach Nepal, als Tausende südwärts über den Himalaya flohen. Auch jetzt noch erreichen jedes Jahr viele Flüchtlinge aus Tibet Nepal, in der Hoffnung so nach Indien, dem Sitz ihres geistlichen Oberhaupts und der tibetischen Exilregierung, zu gelangen.

Nun, wo die Beziehungen zwischen China und Nepal immer enger werden, können die in letzter Zeit zwischen den beiden Ländern getroffenen Vereinbarungen und Zusammenkünfte „nur als schlechte Nachrichten für die Tibeter“ betrachtet werden, kommentierte der Autor Mikel Dunham, ein genauer Beobachter politischer Entwicklungen in Nepal und häufiger Besucher in dem Land.

Dunham berichtete, daß China im November ein zweiwöchiges Sondertraining für nepalesische Polizisten abhielt, um sie in der Verhinderung „pro-tibetischer, anti-chinesischer“ Aktivitäten und Demonstrationen zu schulen (1). „Und im Dezember 2010 kamen Nepal und China überein, die Sicherheitsmaßnahmen entlang ihrer gemeinsamen Grenze zu verbessern“, fuhr Dunham fort. „Das dient ganz offensichtlich dazu, es den Tibetern zu erschweren, die Grenze von Tibet nach Nepal zu überschreiten.“

„Die allgemeine Stimmung unter den in Nepal gestrandeten tibetischen Flüchtlingen kann man nicht anders als depressiv bezeichnen – eigentlich ist schon es seit einigen Jahren so.“

„Und die Tibeter beginnen nun zu verstehen, daß, gleichgültig welche politische Partei in Kathmandu die Macht innehat, die Regierung Nepals nicht von ihrer pro-chinesischen Haltung abrücken und daher für die Notlage der Tibeter keine große Sympathien - wenn überhaupt welche - aufbringen wird.“

Die Präsidentin von International Campaign for Tibet (ICT) in Washington, Mary Beth Markey, sagte, sie habe „ein Gefühl der Unsicherheit unter den Tibetern festgestellt, das sich zu bestimmten Zeiten noch viel mehr steigere“. „Es gibt allerlei Geschichten in diesem Zusammenhang: Tibeter in Nepal werden Ihnen zum Beispiel sagen, unter den Neuankömmlingen hier gäbe es eine Menge chinesischer Spitzel“.

Sogar religiöse Zeremonien und gesellschaftliche Zusammenkünfte der Tibeter werden von den Behörden in Nepal zunehmend mit Mißtrauen beäugt, fuhr Markey fort. „Ich denke, wir haben es hier mit einer wachsenden Übereinstimmung mit der chinesischen Auffassung zu tun, daß alles, was in der tibetischen Gemeinschaft vor sich geht, einen anti-chinesischen Charakter trägt. Und die Nepalis neigen immer mehr zur Übernahme dieses Standpunkts. Die Chinesen haben ihnen ja wichtige wirtschaftliche Vorteile in Aussicht gestellt“ (2).

Obwohl die nepalesischen Behörden im vergangenen Jahr eine Feier zum Geburtstag des Dalai Lamas erlaubten, konnte diese nur unter großen Einschränkungen abgehalten werden, sagte Tsering Passang vom Tibet Relief Fund in London. Das Ereignis fand in der Tibeter-Siedlung in Jawalakhel außerhalb Kathmandus statt; das Sicherheitspersonal hatte dieHauptzugangswege zu dieser Siedlung abgeriegelt, und nahm Tibeter, die vonBoudhanath oder Swayambunath kamen, einfach fest“.

„Deshalb konnten nur jene Flüchtlinge, die in dieser Siedlung wohnen und ein paar, denen es gelang, an der Polizei vorbei zu kommen, die Feierlichkeiten besuchen“. Passang fügte hinzu, daß tibetische Wohlfahrtsverbände, die bisher in Nepal tätig waren, jetzt davon absehen, größere Versammlungen zu organisieren. „Denn jeder weiß, daß die tibetische Flüchtlingsgemeinde ‚unbestimmten Restriktionen’ ausgesetzt ist, denn jederzeit können die Behörden anordnen….“.

Nepalesische Polizei beschlagnahmt erneut Wahlurnen der Tibeter in Kathmandu

Nepalesische Polizei in Schutzausrüstung beschlagnahmte am 13. Februar die Wahlurnen der Tibeter und griff somit in einen demokratischen Wahlprozeß ein.

Die Polizei von Kathmandu überfiel drei Lokale, in denen gerade die Vorsitzenden von Chushi Gangdruk (3) gewählt wurden: Swayambhu, Jawalakhel und Boudha. Die Wahlen von Chushi Gangdruk gingen seit vielen Jahrzehnten regelmäßig von statten. Außerdem ließen die für die Durchführung der Wahl zuständigen Personen Vorsicht und Diskretion walten, um die Behörden nicht herauszufordern.

Paradoxerweise drang die Polizei ausgerechnet an dem Tag in die Wahllokale ein, an dem eine hochrangige Vertreterin der US-Regierung in Kathmandu weilte, um Gespräche mit der nepalesischen Regierung zu führen. Maria Otero, Staatssekretärin für Demokratie und Weltpolitik, gleichzeitig Koordinatorin für die Tibet-Frage, informierte die nepalesischen Politiker über die fortgesetzte Unterstützung der USA für die tibetischen Flüchtlinge in Nepal.

Die örtliche Polizei von Boudha, die ihre routinemäßige Kontrolle vornahm, als die Wahl begann, erhob keinen Einwand. Trotzdem traf um etwa 10 Uhr ein Mannschaftswagen voller Polizei in Kampfausrüstung, und mit Pistolen und Schlagstöcken ein, begleitet von einem Polizeifahrzeug, das typisch für den Abtransport festgenommener Personen ist.

Ein Mitglied des Wahlkomitees von Chushi Gangdruk sagte einem Beobachter von ICT gegenüber, daß es bei dieser Abstimmung nur um die Wahl von Vertretern für die humanitäre Arbeit ihrer Organisation ginge und nicht um

anti-chinesische Aktivitäten. „Wir wählten die Vertreter unserer lokalen Gemeinschaft, damit sichergestellt werde, daß Mitglieder, die erkranken, ins Krankenhaus kommen, oder, wenn jemand stirbt, für die letzten Riten gesorgt werde. Wir helfen armen und obdachlosen Menschen, wir halten die Straßen sauber und kümmern uns um die Umwelt in unserer Gemeinschaft.“

Ein beteiligter Polizeioffizier erklärte den Mitgliedern von Chushi Gangdruk, daß die tibetischen Flüchtlinge überhaupt keine Wahlen – egal aus welchem Anlaß – abhalten dürften, und daß die Razzia von dem Polizeichef des Kreises angeordnet worden sei. Ein Polizist nahm den Wählern die Wahlurne weg und sagte, sie würde zusammen mit den im vergangenen Jahr beschlagnahmten Wahlurnen weggesperrt werden.

Bereits am 3. Oktober 2010, als die tibetische Gemeinschaft die Vorwahlen für das tibetische Exilparlament abhielt, konfiszierte die Polizei in Kathmandu die Wahlurnen und setzte damit dem Wahlprozeß gewaltsam ein Ende (4).

(1) 12. November 2010, „China trainiert nepalesische Polizei für einen härteren Umgang mit den Tibetern“,
http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/China-trainiert-Nepal_15.html

(2) 30. Juli 2010, „China bezahlt Nepal für die brutale Maßregelung der Tibeter“, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ctc/2010/China_zahlt_Nepal_2.8.html

(3) Die Vereinigung Chushi Gangdruk sorgt hauptsächlich für das Wohl der Veteranen der tibetischen Widerstandsbewegung, die von 1958-1974 die chinesische Volksbefreiungsarmee bekämpften

(4).3. Oktober 2010, „Nepalesische Polizei sprengt Wahlen der Tibeter in Kathmandu“,http://www.igfm-muenchen.de/tibet/diir/2010/WahlurnenNepal_3.10.html

Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Oppenheimer

Deutschland kurz vor Sendeschluss

Ohne radikale Änderungen wird das Handynetz bis 2013 zusammenbrechen. Sender für zu Hause sollen das verhindern. Auch der Mensch könnte als Funkmast herhalten.
 
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: www.welt.de

Wer ist der Neue?

Wer ist Mohamed Hussein Tantawi? Die Demonstranten fragen sich, auf welcher Seite die Armee steht – traditionell profitiert sie vom Regime. Unter den Offizieren der mittleren Ränge gärt es allerdings seit langem.

Wer ist der Neue? - Antwort auf www.wikipedia.org

Lesen Sie weiter unter: www.tagesspiegel.de

Mubarak tritt zurück

Nun also doch: Der ägyptische Präsident Husni Mubarak hat nach drei Wochen der Massenproteste seinen Rücktritt erklärt - das teilte sein Vize Suleiman mit. Die Menschenmenge in Kairo reagiert mit Jubelstürmen. Nun aber übernimmt der Militärrat die Macht.
 

Revolution in Ägypten

Nun also doch: Der ägyptische Präsident Husni Mubarak hat nach 30 Jahren Amtszeit seinen Rücktritt erklärt - das teilte sein Vize Omar Suleiman mit. Der Militärrat übernehme nun die Macht. Die Menschenmasse in Kairo reagiert mit Jubelstürmen.

Weiter auf: Spiegel Online 

Demonstranten hoffen auf Armee

Dieser Freitag könnte die Entscheidung in Ägypten bringen: Tausende Demonstranten strömen auf den Tahrir-Platz in Kairo. Noch will Diktator Mubarak nicht weichen - doch hinter den Kulissen übernehmen offenbar Armeegeneräle die Macht.

Verfolgen sie die Ereignisse im Liveticker auf spiegel.de.

Westerwelle schwärmt vom Diktator

"Ein Mann großer Weisheit": Deutsche Politiker interessierten sich schon immer mehr für die Stabilität Ägyptens als für die Rechte seiner Bürger - auch wenn sie das heute anders in Erinnerung haben.

Lesen Sie den ganzen Artikel unter: www.sueddeutsche.de

In Freiheit leben

Essen. Der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad wuchs in Ägypten auf und lebt heute in Deutschland. Er ist am Donnerstag nach Kairo gereist und beobachtet die Demonstrationen. Der Islam-Kritiker hat sich hier mit seinem Buch „Der Untergang der islamischen Welt“ einen Namen gemacht.

Lesen Sie das Interview unter: www.derwesten.de

Renaissance der Menschenrechte

Erst Tunesien, nun Ägypten: Nordafrika lehnt sich gegen seine Herrscher auf. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht Salil Shetty, Generalsekretär von Amnesty International, über die Wiederbelebung der Menschenrechte in den autokratisch regierten Teilen der Welt - und über Rückschläge in Europa.
 
Weiter unter: www.spiegel.de

Internet in Ägypten gesperrt!

Kein Kontakt: Die Regierung Ägyptens hat alle Verbindungen zum Internet kappen lassen - aber wie genau geht das? Mit einem einfachen Eingriff wurde das Land am Nil von der Web-Landkarte gefegt. Bis auf eine Ausnahme.
 
Lesen Sie alles unter: www.spiegel.de

Kritiker verleihen Schmäh-Preis

Diesen Preis nimmt keiner gern in Empfang: Globalisierungskritiker küren in Davos das "übelste Unternehmen des Jahres", auf der Kandidatenliste stehen Namen wie BP und Philipp Morris. Für zusätzlichen Druck sorgt OpenLeaks-Gründer Domscheit-Berg - er will Geheiminfos über Firmen veröffentlichen.
 
Lesen Sie mehr unter: www.spiegel.de

Entschleunigung

Ein entspannter Mensch ist ein gesunder Mensch. Lesen Sie den ganzen Beitrag von Dr. Ingfried Hobert unter: www.world-in-action.de

Gegen Massentierhaltung

Philosophen, Theologen, Biologen, Literatur-, Volks- und Rechtswissenschaftler - sie alle wollen eine sozial-ökologische Landwirtschaft. Dabei geht es ihnen nicht nur um das Leid der Tiere und die eigene Gesundheit.
 
Lesen Sie mehr unter: www.sueddeutsche.de

Rettet die Bienen

Unglaublich! Über das Wochenende haben eine halbe Million von uns den Aufruf zur Rettung der Bienen unterzeichnet. Lassen Sie uns nun eine Million Stimmen sammeln und das Pestizidverbot durchsetzen.

Mitmachen unter: www.avaaz.org

*Lautlos sterben Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr.* Bienen machen nicht nur Honig, sie sind eine bescheidene und dennoch riesige Arbeitskraft und bestäuben 90% der Pflanzen, die wir anbauen.

Zahlreiche *wissenschaftliche Studien machen eine bestimmte Gruppe von Pestiziden für das Bienensterben verantwortlich*. Das Verbot dieses Gifts führte zu einer Erholung einzelner Bienenvölker in den Ländern, die das Gift verboten haben. Doch mächtige Chemiekonzerne betreiben aufwändige Lobbyarbeit, damit der Verkauf dieser Gifte weiterhin erlaubt bleibt. Unsere größte Chance besteht derzeit darin, *die USA und die EU zum Verbot dieser tödlichen Produkte* zu bewegen -- ihr Handeln ist ausschlaggebend und wird große Effekte auf die Entscheidungen anderer Länder haben.

*Wir haben nur wenig Zeit* -- die Diskussion dreht sich darum, was getan werden muss. Es geht nicht nur um die Rettung von Bienen, es geht um unser eigenes Überleben. Lassen Sie uns einen gewaltigen, globalen Aufruf an die EU und die USA starten, damit die Verwendung dieser Killer-Chemikalien untersagt wird und damit sowohl das Überleben der Bienen als auch unsere Ernährungssicherung gewährleistet wird. *Unterzeichnen Sie diese dringende Petition jetzt und leiten den Aufruf an alle weiter. Wir sorgen dafür, dass er zu den Entscheidungsträgern gelangt:*

WEITERE INFORMATIONEN

Pestizide für Bienensterben verantwortlich
http://www.n24.de/news/newsitem_1150265.html

Die Wissenschaft streitet - die Bienen sterben
http://www.imkerdemo.de/2010/06/die-wissenschaft-streitet-die-bienen-sterben

Fataler Pflanzenschutz
http://www.sueddeutsche.de/wissen/bienensterben-fataler-pflanzenschutz-1.202266

Verbot von Pestiziden wegen Bienensterben gefordert
http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/beizmittel_bienen_1.2441182.html

Bienensterben -- Wie kann man es stoppen?
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=60771&key=standard_document_39713251

Eine Mitteilung der EPA offenbart, dass Pflanzenschutzmittel den Völkerkollaps verursachen
http://www.sfgate.com/cgi-bin/blogs/green/detail?entry_id=79910

Dioxin in Schweinefleisch

In Niedersachsen ist nun erstmals auch ein stark erhöhter Dioxinwert in Schweinefleisch nachgewiesen worden. Mehrere hundert Schweine eines Betriebes im Landkreis Verden müssten deshalb getötet werden, sagte Gert Hahne, Sprecher des Landwirtschaftsministeriums. In einem weiteren Schweinemastbetrieb sei nach Ergebnissen von Probeschlachtungen eine Belastung im Bereich des Grenzwertes ermittelt worden.

Lesen Sie mehr auf: www.welt.de

Dioxin-Eier

Ach du dickes Ei! Ein Hersteller von Futtermitteln, die Firma Harles & Jentzsch in Schleswig-Holstein, hat vermutlich jahrelang Fette aus der sogenannten Biodieselherstellung ins Tierfutter gemischt. Fette, die nur für eine technische Verwendung und nicht für die Produktion von Viehfutter geeignet sind. Die Konsequenzen haben Verbraucher auf dem Tisch: Eier, die zum Teil doppelt so stark mit Dioxin belastet sind wie in der EU erlaubt.
 
Ein interessantes Interview finden Sie unter: www.greenpeace.de

Digitale Zukunft

Facebook gegen den Rest der Welt. Unerbittlich kämpfen die High-Tech-Konzerne um die Vormachtstellung in der digitalen Wirtschaft mit ihren extremen Wachstumsraten. Wer hat die Nase vorn? Vier wichtige Akteure im Vergleich.

Lesen Sie mehr unter: www.sueddeutsche.de

Defekte Wecker-Software

Bis zum 3. Januar mussten Nutzer von Apples iPhone aufpassen: Ein Fehler in der Wecker-Funktion verhindert unter Umständen, dass der Alarm losgeht. Regelmäßige Alarmzeiten sind von der Panne offenbar nicht betroffen.

Ein Beitrag dazu finden Sie auf www.spiegel.de

 

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Stoppen Sie das harte Vorgehen gegen Wikileaks

News image

Die massive Einschüchterungs-Kampagne gegen Wikileaks ist falsch, gefährlich und verstösst gegen die Rechtsstaatlichkeit. US-Top-Politiker sind sogar soweit gegangen, WikiLeaks als terroristische Vereinigung zu bezeichnen und fordern die Ermordung ihrer Mitarbeiter....

Petitionen | Ingo | Donnerstag, 9 Dezember 2010

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Unabhängige Nachrichten

und alternative Informationen für Querdenker World in Action ist ein alternative Nachrichtenportal für alle diejenigen, die bereit sind, gewohnte Sichtweisen und Überzeugungen auf den Prüfstand zu stellen und die Welt...

Über uns | Ingo | Mittwoch, 15 Dezember 2010

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